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Rico Hafner

Seitdem ich mich erinnern kann und schon als Säugling davor, verbringe ich mein Leben mit Hunden. Bei meinen ersten Schritten und vielen weiteren wichtigen Lebensereignissen begleiteten mich unsere Familienhunde. Schon als kleiner Racker war ich mit meinen Eltern immer mit großer Begeisterung auf dem Hundeplatz und schaute dort beim Training zu.

Dadurch erlebte ich noch die altbekannte Schäferhunde-Ausbildung, aber auch den großen Umbruch, welcher sich durch den wechselnden Stellenwert von Haushunden ergab. Immer in besonderer Erinnerung bleibt unser Pyrenäen-Berghund-Mix Rüde Misiu, mit welchem ich den Hundeplatz kennen und lieben lernte. Nähere Einblicke in die Hundeausbildung und erste Berührungen mit dem Hundesport Agility bekam ich dann mit unserer Schäferhündin Kessi.

Zu dieser Zeit begann man in der Hundeausbildung umzudenken, die neueren und positiveren Ausbildungsmethoden hielten Einzug auf den Hundeplätzen. Dies gab mir die Möglichkeit unterschiedliche Facetten der Hundeerziehung kennenzulernen und diese mit Kessi und meiner ersten eigenen Malinois-Hündin Mila umzusetzen. Fortan versuchte ich mich die nächsten zwei Jahre im alleinigen positiven Verstärken in der Hundeerziehung, wodurch mir aber auch die Grenzen dieser Ausbildung bewusst wurden. Ebenso gab es auch Phasen der reinen nonverbalen Kommunikation. Mein Interesse war geweckt und nach und nach lernte ich die umfangreichen Möglichkeiten, sowie Systeme und Methoden kennen, welche vom freien Formen bis hin zum Markern und Klickern reichen. Dabei haben mir Bücher und DVDs von Jan Fennell, Jan Nijboer, Cesar Milan über Martin Rütter und Viviane Theby geholfen. Diese Einblicke vertiefte ich, testete so manches, um mir somit meine eigene Meinung zu bilden. Dies ebnete meinen Weg in die Hundeerziehung. Dabei haben mich unterschiedliche Einflüsse aus Seminaren vom Hundesportverband, von Michael Grewe, Thomas und Ina Baumann, Nadine Matthews, Hans Schlegel, Dr. Eckhard Lind und Dr. Esther Schalke geprägt.

Durch mein Interesse und meine Freude an der Arbeit mit meinen Hunden auf dem Hundeplatz, bot mir der Verein die Möglichkeit meinen Trainerschein zu absolvieren. Dies nahm ich dankend an und arbeitete sodann mit den unterschiedlichsten Typen von Hunden wie auch natürlich Menschen zusammen. Schon damals wünschten sich viele Hilfe in Form von Einzeltraining und Lösungen für individuelle Probleme. Diesen Stimmen folgte ich, da auch ich die Notwendigkeit von Einzelstunden und auf das jeweilige Hund-Mensch-Team abgestimmte Hilfestellungen als sehr bedeutsam erachte. Das Gruppentraining bietet zwar eine gute Ergänzung zum Einzeltraining, jedoch sind dort viele Schwierigkeiten nicht ohne Weiteres lösbar. Mein Kleingewerbe entwickelte sich sehr gut, sodass ich schon bald (2010) den Schritt in die hauptberufliche Selbstständigkeit gewagt habe, welchen ich bis heute nicht bereue.

Durch meine offene Art und viele Freizeitaktivitäten als junger Mensch, sowohl im Verein als auch im Dorfleben, habe ich sehr früh gelernt mit den unterschiedlichsten Menschen umzugehen. Dabei spielt es keine Rolle ob jung oder alt, ob intro- oder extrovertiert. Dies kommt mir heute in meinem Beruf zugute, denn ich komme mit allen Arten von Menschen zurecht und finde einen guten Zugang zu ihnen. Meiner Meinung nach ist dies eine der wichtigsten Eigenschaften, die die Tätigkeit als Hundetrainer voraussetzt. Denn ebenso bedeutsam, wie die Arbeit mit dem Hund, ist der Umgang mit den Besitzern und die Kompetenz, diese an ihrem Standpunkt abzuholen, um dann gemeinsam und erfolgreich einen Weg zu finden und diesen zusammen zu bestreiten.

Für mich ist es erwähnenswert, dass der Besitzer nicht mit einem System umgehen muss, welches der Hundetrainer ihm auferlegt. Es muss die passende Methodik und Herangehensweise für den jeweiligen Menschen – ebenso individuell für den jeweiligen Hund – erarbeitet werden, um im Training authentisch und überzeugt „erziehen“ und lernen zu können. Da mir dies im Alltag und vielen Trainings häufig negativ auffällt, liegt hier mein persönliches Augenmerk. Dies wurde unter anderem zu einem Teil meiner Philosophie, welche ich auch an meine Angestellten weitergebe und sie darin schule, sodass es uns allen ein Bedürfnis ist, die genannte Akzeptanz und Individualität umzusetzen.

Hierbei ist mir nicht nur die Aufrichtigkeit gegenüber den Menschen wichtig, sondern auch gegenüber den Hunden – egal welcher Hund, welche Rasse, welche Eigenheiten und mit welchem Problem das Hund-Mensch-Team an uns herantritt. Unerheblich der Sensibilität oder der Schwere der Thematik – wir nehmen sie alle an und sind bemüht einen passenden Weg zu finden. Dieser Weg ist von unserer Seite durch Transparenz geprägt, denn eine offene und ehrliche Kommunikation über notwendige Wege oder Grenzen ist in unserer oder meiner Arbeit unabdingbar.

Im Problembereich bin ich spezialisiert auf das Zusammenleben mit Hunden im Aggressionsbereich innerartlich mit Artgenossen oder außerartlich, sprich gegenüber Menschen, Gegenständen oder beweglichen Objekten. Auch bei jagdlich motiviertem oder unsicherem und ängstlichem Verhalten erarbeite ich mit Ihnen Lösungen. Zudem habe ich in den Bereichen Mantrailing und Schutzdienst viel Erfahrung sammeln können. Besonders viel Spaß macht mir die Ausbildung und das Führen von Hunden im Agility. Hier habe ich bereits von Beginn an viel gelernt, eigene Führtechniken sowie Prinzipien zum genauen Aufbau eines Hundes entwickelt und bin mit den unterschiedlichsten Hunden auf vielen namhaften Turnieren national, sowie international gelaufen. Neben meinen vielen praktischen Erfahrungen habe ich den wissenschaftlichen Hintergrund in meinem Studium bei „dogument“ und durch den Besuch vieler Seminare und Vorträge unterschiedlicher Dozenten erworben. In meinem Studium habe ich des Weiteren sehr viel über mich selbst und den Umgang mit Menschen gelernt, welcher von wichtiger Bedeutung für mich ist.

Im Aufbau meiner Hundeschule wurde mir deutlich, dass es sehr wichtig ist für die verschiedenen Fachbereiche entsprechend ausgebildete Profis an der Hand zu haben, weshalb ich gerne mit Kollegen zusammenarbeite und diese auch bereitwillig weiterempfehle. Je höher die Anfrage nach verschiedenen Bereichen in meiner Hundeschule wurde, desto bemühter war ich, Trainer mit einschlägigen Fachbereichen in mein Team zu holen oder ihnen eine Ausbildung in einem solchen Bereich zu ermöglichen. Dadurch haben wir auf jedem Gebiet einen sehr versierten Spezialisten und können so leidenschaftlich in unserem Team arbeiten. Bei verschiedenen Schwierigkeiten haben wir unterschiedliche Positionen und können uns gemeinsam verbessern, uns gegenseitig unterstützen und nach Rat fragen.

Diese Herangehensweise ermöglicht uns, unsere Arbeit auf höchstem Niveau zu erbringen und hebt uns vom übrigen Markt ab. Dies ist mir äußerst wichtig und ein Zeichen unseres Erfolges. Nicht ein Trainer, der alles anbietet, sondern mehrere, jeder auf seinen jeweiligen Bereich spezialisierten Experten.

 

Mehr Informationen zu meiner Aus- und Weiterbildung findet ihr hier >